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Poesie - Ursprung

Der Ursprung der Poesie lässt sich im 17. Jahrhundert, also in der Antike und der frühen Neuzeit finden. Dort wurden Werke mit dem Wort "Poesie" bezeichnet, die gebunden waren. zur damaligen Zeit war es jedoch nicht Goethe, der die Gattungen betitelte und festsetzte, sondern Aristoteles.

Er war der Begründer des Epos und des Dramas. Des Weiteren galt Aristoteles unangefochten bis in das 18. Jahrhundert als eine Autorität in der Poesie. Doch es gab auch durchaus Lyriker, zur damaligen Zeit, die sich nicht an die genauen "Regeln" der Gattungen hielten. So sorge zum Beispiel William Shakespeare dafür, dass das Drama in einem neuen Gewand erschien. Er setzte mit seinen Werken so gut wie alles außer Kraft, was Aristoteles festgesetzt hatte. Er vermischte zunehmend Niederes und Höheres. Ort und Handlung wurde bei ihm selten in einer Einheit dargestellt und der Spannungs- und Unterhaltungswert gewann die Oberhand.


Durch die Poesie, und der daraus entstandenen Dramatik, wurde auch im 17. Jahrhundert die Oper geboren. Durch sie sollten die Gattung von Aristoteles wieder auferstehen und wieder mit den Grundregeln erscheinen, mit denen sie entstanden. Die Arien und Rezitativen sollten dabei eine Hilfe sie. Doch noch während dieses Jahrhundert stellte sich heraus, dass die Oper nicht der Weg war. Sie verkörperte weder eine Kömodien- noch eine Tragödienhandlung (es gab zwar einen dramatischen Konflikt, der sich durch das Stück zog, doch es endete immer mit einem Fest).
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